Manhua - Geschichte

 

Die ältesten überbliebenen Beispiele der chinesischen Zeichnungen sind die Steinmalerein vom 11. Jahrhundert B.C. und alte Tonwaren von 5.000 bis 3.000 B.C. Andere Beispiele umfassen symbolische Bürstenzeichnungen von der Ming Dynastie, eine satirische Zeichnung, die "Peacocks" vom frühen Qing Dynastiekünstler Zhua Da. Und eine Arbeit, die "Ghosts Farce Pictures" im Jahr 1771, von Luo Liang-Feng. Die chinesischen Manhua wurden im späten 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert, ca. zwischen 1867 bis 1927, geboren.

 

 

Die Einleitung der lithographischen Druckmethode war ein entscheidender Schritt zur Entfaltung dieser Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Um 1870, erschienen satirische Zeichnungen in den Zeitungen und Zeitschriften. Diese wurden in einer Art Bilderbuch damals sehr populär. Sie gelten heute als der Vorgänger des modernen Manghua.

 

Eine der ersten Zeitschriften der satirischen Karikaturen kam aus dem vereinigten Königreich, das als "China-Durchschlag" betitelt wurde. Das erste Stück, das von einer Person der chinesischen Nationalität gezeichnet wurde, war "die Situation im Fernen Osten" von Tse Tsan-Tai 1899, gedruckt jedoch in Japan. Sun Yat-Sen stellte das "Republic of China" (1911) unter Verwendung Hong Kongs den Manhua her, um Anti-Qing Propaganda zu verteilen. Etwas von dem Manhua, das die frühen Kämpfe vom Politischen widerspiegelte und Kriegszeiträume, waren "die zutreffende Aufzeichnung" und "Renjian Illustriertes"

 


 

Zeitliche Einteilung

Geschichte:
3. Jahrhundert:
Erste Schriftliche Erwähnung Taiwans.

8. Jahrhundert:
Gruppen der chinesischen Halla wandern in Taiwan ein.

14. Jahrhundert:
Die mongolische Yüan-Dynastie erobert Taiwan, um Japan zu unterwerfen.

1590:
Entdeckung durch Portugiesen.

1642:
Holländische Kolonialherrschaft, Taiwan hat 100.000 Einwohner.

1662:
Nach dem Untergang der Ming-Dynastie in China führt General Cheng Chen-kung 25000 Soldaten und Anhänger nach Taiwan. Nach erbittertem Kampf gelingt es ihnen, die Holländer zu vertreiben.

1682:
Eroberung Taiwans durch die mandschuischen Ching-Herrscher, erstmalige Erschliessung der Insel durch Chinesen.

1746:
Beginn der chinesischen Einwanderung nach Taiwan.

1895:
Die Ching-Regierung tritt Taiwan nach dem ersten chinesisch-japanischen Krieg an Japan ab. Modernisierung durch japanische Kolonialherrschaft.

1930:
"Wushe" Wiederstand gegen japanische Kolonialherrschaft. Erster Versuch, einen selbstständigen Staat Taiwan zu gründen.

1945:
Nach der Kapitulation Japans wird Taiwan von Chiang Kai-sheks Truppen übernommen.

1947:
Zwischenfall vom 28. Februar, Aufstand der Taiwaner gegen die Festlandchinesen, zahlreiche taiwanesische Intellektuelle kommen ums Leben.

1949:
Als die Volksrepublik China ausgerufen wird, flieht die Nationalregierung unter der Kuomintang nach Taiwan.

1950:
Die Nationalregierung verhängt das Kriegsrecht.

1957:
Die Volksrepublik China versucht vergeblich, die Insel Kumen zu erobern.

1971:
Weil die Volksrepublik China der UNO beitritt, muss Taiwan aus den Vereinten Nationen austreten.

1979:
Die USA erkennen die Volksrepublik China an und brechen die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab.

1986:
Die Demokratisch-Progressive Partei wird als erste Oppositionspartei Taiwans gegründet.

1987:
Die Taiwanische Regierung hebt das Kriegsrecht auf und gestattet der Bevölkerung nach China zu reisen.

1990:
Dr. Lee Teng-hui wird als erster eingeborener Taiwaner im Amt des Präsidenten bestätigt. Der Demokratisierungsprozess des Landes hat sich stabilisiert.

1994:
Die Demokratisch-Progressive Partei gewinnt die Oberbürgermeisterwahl in Taipeh. Chen Shui-bian wird Oberbürgermeister von Taipeh.

1995:
Chinesische Raketenmanöver in der Formosa-Strasse, 100 km vor Taiwan.

1996:
Erstmals wird der Präsident in Taiwan direkt vom Volk gewählt.

01/1996:
die Volksrepublik China erklärt die Teilung von Taiwan sei nicht unbefristet. Anschließend erstellt China einen Zeitplan zur Wiedervereinigung.

04/1996:
Erstmals wird der Präsident in Taiwan direkt vom Volk gewählt. Zeitgleich zu dieser Wahl fanden chinesische Raketentests in der Taiwanstraße statt.

2000:
Chen Shui-bian wird Präsident in Taiwan. Er beendet die 55- jährige Herrschaft der Kuomintang auf Taiwan.

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